Freitag, 18 November 2016 05:49

Gutes Weihnachtsgeschenk oder?

geschrieben von

Ich werde noch einmal in ein abgelegenes Dorf fahren um Kinder und alte Menschen die ohne Kinder im Dorf zurückgeblieben sind mit warmer Kleidung und ein paar Decken zu versorgen, die ich von Entwicklungshelfern, Bastian, Nachbarn und laotischen Freunden erhalten habe.
Ferner möchten wir Schulkleidung kaufen für die Kinder die keine Kleidung beitzen.
Das ist manchmal eine Motivation die Kinder in die Schule zu bekommen. Wir werden versuchen mit den Eltern zu reden und sie zu ermutigen die Kinder nicht jeden Tag mit aufs Feld zu nehmen.
Longmoun ist ein Dorf das wir mit Lernmaterial versorgt und kennengelernt haben, es ist 4 Stunden von Luang Namtha entfernt.
Es liegt wunderschön in mitten einer wunderbaren Natur.
Der Winter dort wird sehr kalt.
Natürlich ist mir klar ich kann mich nicht um alles kümmern. Und es ist auch nur ein kleines Nebenprodukt des eigentlichen Projektes.
Aber ich habe die Menschen dort einfach schon kennengelernt.

Wer Lust hat mich zu unterstützen und gleichzeitig ein Geschenk für Menschen sucht die gerne etwas Gutes tun ist herzlich willkommen mir eine kleine Mail zu senden mit dem Betrag den er spenden möchte und dem Namen der beschenkten Person. Ich kümmere mich um ein Mitbringsel und um dokumentierende Fotos.
Gekauft werden Schulkleidung, Mützen und Decken. Gependet und hingebracht werden Schlafsäcke Decken und warme Kleidung.

 

 

 

Dienstag, 01 September 2015 17:40

Bürokratie - Ein Wort das es in Laos nicht gibt

geschrieben von

Unsere Nachforschungen haben an verschiedener Stelle ergeben, dass Bürokratie nicht im laotischen Wortschatz zu finden ist.
Na sowas ;-). Wie kann man diesem Kind einfach mal keinen Namen geben?

Ich schätze man spricht einfach nicht drüber zumindestens nicht kritisch. Hier meine Erfahrungen.

Mittwoch, 22 Juni 2016 18:42

Bastians dritter Projektbericht

geschrieben von

Hier ist eine kleine Bildergalerie und der vollständige Bericht von Bastians letzten Eindrücken

 

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Hallo zusammen,

 

Hier skizziere ich in kurzen in Ausschnitten was in den letzten Monaten passiert ist.

Falls du es noch nicht weißt, hat sich, das Projekt auf dem Papier verändert, da es die kommenden zwei Jahre zusätzlich vom Kindermissionswerk, katholische Kirche Deutschland, finanziell unterstützt wird.

Mittwoch, 29 Juni 2016 22:50

Volenteer gesucht 1 Jahr in Nordlaos

geschrieben von

Das Bildungprojekt hat einen tollen Verlauf genommen
Das Interesse an Lernmaterialien, Methoden und handelndem Lernen in Laos hielt an.
So konnte das Projekt gesund wachsen.
Seit letzem Jahr arbeite ich eng mit  Bastian Hennig als Freiwilligen Helfer und Koordinator vor Ort zusammen.
Er wird nach einem Jahr im September zurück nach Deutschland kommen.

Sonntag, 22 Mai 2016 19:04

Neugestaltung des Projektraums

geschrieben von

Im April 2016 haben wir unseren Projektraum umgestaltet.
Jetzt kann die Arbeit weitergehen.
So sieht es jetzt aus:

 

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Die Zeit im April hieß es auch Besprechen, organisieren und zu planen.

Samstag, 16 April 2016 16:41

Die Sache mit der Hängematte

geschrieben von

Eines der Dinge  Laos immer wieder bietet ist, ist das Auf und Ab der Gefühle.
Große Freude etwas verbessert zu haben, die tolle Enspannung die danach eintritt ..... und dann das Unerwartete.

Diese Geschichte wenn auch in einem ganz anderen Kontext ist ein echt gutes Beispiel dafür.

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Dienstag, 12 April 2016 16:10

Vorbereitete Arbeitsumgebung

geschrieben von

Renovierungsarbeiten und eine Umgestaltung der Lehrerwerkstatt.
Eine Vorbereitete Umgebung zu schaffen ist ein neuer und wichtiger Punkt hier.

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Man findet sich hier schnell und gerne mit den Zuständen ab.
Den Schwung die Dinge anzupacken musste auch ich von zu Hause mitnehmen und ausnutzen.
Aber jedem gefällts.
 "OOH Doris it will be nicer than the directors room." war eines der witzigsten  Komplimente.

Ab jetzt gilt auch Schuhe aus, wer den Raum betritt.

Montag, 13 Juli 2015 12:41

Rückblick Lisa

geschrieben von

Nun bin ich seit fast einer Woche wieder in DE und hatte Zeit, alle meine Eindrücke zu verarbeiten. Die Zeit verging wie im Flug .

Ich freue mich, dass ich Teil eines tollen Projektes sein durfte und die Chance hatte, die wundervolle laotische Ruhe und Leichtigkeit kennenzulernen.

Und ich bin beeindruckt von dem, was Doris bisher schon auf die Beine gestellt hat. Da die Arbeitsweise in Laos an einigen Stellen doch ganz anders ist – und manchmal auch zu Schwierigkeiten, wie einen fehlenden Schlüssel oder gar nicht auffindbare Mitarbeiter führt – hat Doris über die Jahre viel Flexibilität, Anpassungsfähigkeit und Durchhaltevermögen bewiesen. Das schätze ich sehr an ihr und die Laoten auch.

Sonntag, 10 April 2016 21:40

Gut angekommen März 2016

geschrieben von

Wie meistens kam ich vollbeladen am College an.

Hier ein paar Eindrücke der ersten Zeit.

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Es ist so viel passiert und so viel verschiedenes passiert dass ich einzelne kleine Bildergalerien gestalten werde.
Bilder sagen oft mehr als tausend Worte. Und ich bräuchte definitiv mehr als 1000 Worte um einen Überblick über das Projekt und unsere Arbeit hier zu schaffen.

Montag, 29 Februar 2016 07:57

Rückblick der letzten Monate

geschrieben von

Ja wie geht’s mir hier in Laos?

Von der Arbeit her drücke ich es wie der Laote aus und sage: „so-so.“ Dies hat eine ähnliche Bedeutung wie in Deutschland und bedeutet: „Mal so, mal so oder geht so.“ Wie wahrscheinlich überall in der Arbeitswelt bringt die Arbeit Licht- und Schattenseiten.

Zu den Lichtblicken zählte bisher definitiv ein Motivationsworkshop in Sachen Materialarbeit. Diesen haben mein Kollege Deng und ich für das letzte Semester des Teacher-Training-Colleges gegeben. Der Workshop wurde innerhalb kürzester Zeit geplant und abgehalten. Dennoch nahm der gesamte Jahrgang (mehr als 160 Studenten) daran teil. Dabei hatten Sie sichtlich Spaß und Wissensdurst.

Außerdem waren Deng und ich in Thailand an einer Montessorischule, die nur sechs Stunden vom College entfernt liegt. Wir trafen auf eine Einrichtung mit sehr guten Bedingungen. Es gibt dort eine Krippe, zwei Kindergartengruppen und zwei Schulklassen. Sowohl im Kindergarten als auch in den Schulklassen herrschte ein rundum gutes Klima zum Lernen. Die Schule war dem Projekt gegenüber sehr aufgeschlossen und so konnten wir eine Kooperation für die Zukunft schließen. Die Schule sagte zu, zukünftig Lehrer aus Luang Namtha zum Hospitieren zu begrüßen. Ein großer Erfolg, da dadurch die Lehrer die Möglichkeit bekommen, praktische Erfahrungen im Umgang mit dem Material zu sammeln. Zudem können Sie beobachten wie Kinder und Lehrer auf freie Unterrichtsformen reagieren.

Toll waren Unterrichtseinheiten in Luang Namtha, bei denen aktiv und mit Material gearbeitet wurde. Diese Formen des Lehrens hatten sie in den vergangenen Workshops von Doris und dem TTC- Team kennengelernt. Dabei registrierte die Lehrerin gesteigerte Aufmerksamkeit und eine höhere Mitarbeitsbereitschaft von Seiten der Kinder.

Großartig ist auch das Engagement und der Arbeitswille eines Lehrers und guten Freundes meinerseits, der sogar in seiner Freizeit kostenfrei und regelmäßig Englischuntericht für die Kinder seines Dorfes anbietet. Ich versuche ihn wöchentlich zu unterstützen. Die Arbeit und der Austausch hierbei bieten mir großen Spaß - Motivation pur!

 

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Schwierig für mich ist es, mit der hier vorhandenen Arbeitseinstellung zurecht zukommen. Sie unterscheidet sich deutlich von der in Deutschland und deshalb muss ich viel von den Laoten lernen. Vielleicht lernen sie ja auch etwas von mir. Gelegentlich führt diese Differenz dann aber doch zu Frustrationen, da ich häufig keine klaren Aussagen erhalte und lange auf Terminvereinbarungen warten muss. Vereinbarungen zu erzielen kann schwierig sein, da dabei Versprechen abgegeben werden müssen und die Freundlichkeit gebietet es den Laoten, ja zu sagen. Die Folge daraus ist, dass Termine nicht stattfinden, ich versetzt oder vertröstet werde.

 

Ein Beispiel hierzu waren die Schulbesuche. Zu meinen Aufgaben bisher zählte, sich einen Eindruck über die umliegenden Dorfschulen zu verschaffen. Es ging darum mehr über die Lehrtechniken und die dortigen Rahmenbedingungen zu erfahren. Der Zeitrahmen, sich einen Überblick zu verschaffen, dauerte länger wie geplant. Wie gesagt, die Termine wurden nicht immer eingehalten. Alleine die Schulen zu besuchen ist schwierig, da ich nicht unbedingt verstehe was der Lehrer lehrt und deshalb einen Übersetzer bräuchte. Der andere kritische Punkt ist die Rückmeldung. Es ist schwierig, mit einem kleinen laotischen Wortschatz die beobachtete Situation passend zu beschreiben und Verbesserungsvorschläge anzubringen.

Zu den Schattenseiten zählt auch die Übersetzung. Wenn Doris und ich Erklärungen/ Anleitungen über Materialien auf Englisch niederschreiben müssen wir monatelang warten, um eine Übersetzung in der Landessprache zu erhalten.

Somit entsteht manchmal das Gefühl bei mir, dass wenig vorangeht.

 

Am schwersten zu ertragen ist jedoch die Pädagogik, die hier betrieben wird. „Wie gewinne ich die Aufmerksamkeit von Kindern?“; „Wie führe ich eine Gruppe?“; „Welche Bedürfnisse haben Kinder?“. Über diese Fragen wird offensichtlich nur wenig nachgedacht. Der Unterricht wird überwiegend von der ersten bis zur letzten Jahrgangsstufe im Monolog abgehalten. Der Lehrer spricht, die Schüler hören zu.

 

Auch die Ablenkung von der Arbeit gehört zu den Schattenseiten. Es passiert immer wieder, dass Mittags ab elf, zwölf Uhr gebechert wird. Hinterher bleibt die Arbeit dann liegen. Teilweise auch noch am nächsten Tag, da man einen „lazy day“ hat. Baw pen yang (Macht nichts, kein Problem) und Ngai Ngai Sabei Sabei (nimm es leicht) bekommt man dann zu hören. Gemeinschaft wird häufig mit Alkohol verbunden.

 

Mein soziales Umfeld

Die Menschen hier sind sehr offenherzig gegenüber ihren Mitmenschen und dies gilt auch für ihre Besucher. Sie staunen viel über die Falangs (Langnase, Franzose bzw. Ausländer) und machen daraus auch keinen Hehl. Wenn die Kinder einen Falang sehen, fangen sie das Kreischen an und laufen einem hinterher. Dies ist in den ländlichen Gebieten noch extremer. Ich konnte dies auf meiner großen Radtour Anfang November im tiefen Norden von Laos erleben.

Die Laoten sind hilfsbereit und aufmerksam. Ein super Beispiel war meine Housewarmingparty (Einweihungs- bzw. Einzugsfeier in mein Haus). Ich berichtete einem Kollegen von meinen Plänen und sofort hatte ich einen Manager an meiner Seite. Ich musste nur noch Ja oder Nein sagen und dass Geld zur Verfügung stellen. Einem Ausländer muss man schließlich helfen, der kennt sich kein bisschen aus und wird am Ende noch über den Tisch gezogen. Es wurden also Bierpreise für mich verhandelt, Marktpreise verglichen und Ratschläge erteilt. Als der Tag der Feier anstand wurde ich um halb sechs in der Früh abgeholt, um die besten Stücke vom Schwein und dass beste Gemüse auf dem Morgenmarkt zu bekommen. Am Abend brauchte ich nur meine Türe öffnen und fünf Nachbarn eroberten daraufhin mein Haus. Sie fingen ohne große Nachfrage das Kochen an. Am nächsten Tag beim Aufräumen war es das selbe Spiel. Tür öffnen und alle halfen.

Zu meinem Glück sind im überschaubaren Luang Namtha gleich drei deutsche Entwicklungshelfer im Einsatz. So kann ich in der Gemeinschaft deutsche Gewohnheiten pflegen. Wir sitzen schon mal bis tief in die Nacht hinein und lassen es uns bei Bratwurst und Kartoffelsalat gut gehen. Außerdem verfolgen wir die Bundesliga mit ziemlich guten Livestreams. Auch ein mir gleichgesinnter Sportsfreund befindet sich unter den Dreien und so werden an einem Samstag schon mal 130 Kilometer mit dem Fahrrad zurückgelegt oder durch den Dschungel marschiert. Wir haben eine Rivalität im Fußball aufkommen lassen. Seine Fima gegen das Teacher-Training- College. Wenn wir in Bestbesetzung antreten, hat seine Firma nicht den Hauch einer Chance ;D

 

Ich habe einen zwölftägigen Laotisch-Sprachkurs a drei Stunden pro Tag besucht und versuche seitdem mit der Sprache am Ball zu bleiben. Viele Dozenten am College sprechen Englisch. Ein Vor- und Nachteil, da ich häufiger in die mir mehr vertraute Sprache wechsle. Dennoch mache ich Fortschritte im Sprechen. Die Essenbestellung und mehr klappt auf jeden Fall ohne Probleme und die laotische Küche bietet viele Leckereien.

 

 

Mein Haus, welches ich bezogen habe, gefällt mir sehr gut. Ich wohne direkt am College und gegenüber den Dozenten die links in ihren Holz- und Blechbuden mit ihren Familien leben. Die Größe und der Zustand meines Hauses ist ziemlich unverschämt. Neid kommt jedoch nicht auf. Die einzige Aussage, die die Laoten tätigen, wenn sie mich besuchen kommen, ist, dass ich ein „long hair dictionary“ an meiner Seite bräuchte, um nicht zu vereinsamen. Ich habe drei geräumige Zimmer mit angrenzender Küche und Bad bezogen. Auch die Inneneinrichtung ist nach langem Suchen gelungen. Ich fühle mich richtig wohl.

 

Die Landschaft um Luang Namtha herum ist stark. L.N. ist in ein Reistal eingebettet, zwischen grünen Bergen und endlos blauen Himmel. Das Klima ist/ war toll. Seit dem Monat Dezember gibt es immer wieder fiese kalte Tage. Die Temperaturen standen zeitweise kurz über dem Gefrierpunkt, was eine Ausnahme für Laos darstellt. Hier ist nichts gedämmt und so saß ich mit Winterjacke, doppelten Pullis, doppelten Hosen und Socken im Büro. Jetzt dürfte es aber endgültig vorbei sein mit der Kälte.

Und jetzt wird es auch Zeit für den ersten Urlaub. Ab nach Thailand, der Sonne hinterher, ejo was geht!

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